Hope, schönstes Dörfchen in Alaska

Das erste wirklich schöne Dörfchen, das wir auf unserer Reise durch Alaska antreffen heisst Hope.

Oh, was für eine Wohltat für unser Auge! Einfache Holzhäuser mit liebevoll gepflegten Gärten, alle Geräte schön versorgt – in Schuppen nebenan.

Man kann sich nicht vorstellen, was für ein Durcheinander die Bewohner ansonsten hier um ihre Häuser haben. Alte verrostete Hollywoodschaukeln, unbenutzte Hundehäuser, Ansammlungen von ausgebleichtem Plastikspielzeug, ausgeschlachtete Boote, mehrere Autos in unterschiedlichen Zuständen, zu Türmen aufgestapelte Pneus oder noch schlimmer, als Blumentöpfe angemalte. Und was auch nie fehlt: Ein Wohnmobil.

Im minimalistischen Hotel „Hope Spring“ in Desert Hot Springs Kalifornien hat uns eine Mitarbeiterin erzählt, wie schrecklich sie es fände, was die Amerikaner sich alles anschafften, ihre Häuser und die Gärten füllen, und wenn diese keinen Stauraum mehr bieten, gibt’s in jedem Kaff riesige Lagerräume, die man auch noch vollstopft. Kein Wunder hat Marie Kondo hierzulande so viel zu tun. 

Nachdem wir zum dritten Mal per Zufall Ursina und Ben getroffen hatten, boten wir ihnen an, gemeinsam auf dem „Wonderlake Campground“ im Denali Nationalpark zu übernachten. Wir hatten dazu eine nötige Reservation und die Möglichkeit, zwei Zelte zu stellen.

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