Dawson City, das Zentrum der Goldsuchenden

Was sind das bloss alles für wurstförmige Steinhaufen, riesige, bis zu fünf Meter  hohe umgewühlte Haufen, die in perfekten Reihen überall in der Landschaft stehen? Auf einer Exkursion in Dawson City, wo die Flüsse Klondike und Yukon zusammenfliessen, haben wir uns belehren lassen. Auf der Suche nach Gold hat man ganze Berge versetzt! Wir haben auf der Tour die Dredge 4 besucht: Einst eine schwimmende Fabrik, deren Schaufeln sich in die Landschaft gruben, über deren Förderbänder sich die Gesteinsbrocken ins Innere begaben, dort zerkleinert, geschüttelt, gesiebt, das Gold ausgewaschen und das unbrauchbare hinten wieder ausgespuckt wurde. Die Guggenheims in New York waren so grosszügig und hatten die Verrückten damals unterstützt. Auch heute wird noch im grossen Stil nach Gold gegraben.

Die aktuellen Minen werden nicht von allen Bewohnern geschätzt. Allgemein haben wir einige kritische Stimmen gehört. Es geht in deren Ausführungen nicht nur um den aktuellen Präsidenten, sondern auch um den Umweltschutz, da zum Beispiel das Wasser, das für die Gewinnung gebraucht wird, vergiftet ist und die Firmen diese schmutzigen Gewässer einfach in die Erde abfliessen oder verdampfen lassen.

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