„Vuelan con el aire“

„Vuelan con el aire“ – „Reisen wohin der Wind dich trägt“, ist ein schönes Sprichwort.  Wir verfolgen einen groben Plan, der unsere Reisewünsche verbindet. Aber wie so oft im Leben kommt auch beim Reisen etwas Unvorhergesehenes dazwischen und wir müssen uns auf eine neue Situation einstellen. 

So machten wir zum Beispiel längere Autofahrten am Stück, um dem Schnee oder dem Regen zu entkommen. Vorbei an empfohlenen Hot Springs, vorbei am Grand Teton National Park, von dem wir nicht mal die Berge erkennen konnten. Manchmal endete auch ein Weg abrupt wegen einer unpassierbaren Stelle, die uns zum Umkehren zwang oder eine Durchfallattacke erforderte ein paar Ruhetage. 

Unser Maurice hat sich bis jetzt tapfer gehalten und nur einmal mussten wir einen Tag länger auf einem Campingplatz verweilen, weil es beim Tacho einen Wackelkontakt gab, den Sebastian dank den Tipps der Mechaniker von Overlandtechnic selber beheben konnte. 

In der Wüste wurde der Wunsch nach dem Meer so gross, dass wir das Death Valley, den Sequioa und San Francisco gestrichen haben, da wir das alles vor 2 ½ Jahren bereits gesehen hatten. Stattdessen hat Sebastian dann fünf Campingnächte direkt auf den Klippen mit direkter Sicht auf den Pazifik in Carlsbad gebucht. Hier lassen wir uns den ganzen Tag den salzigen Wind um die Nasen streichen, lesen, planen Mexiko und Kuba, schreiben, putzen die Kisten, hören Musik und backen erfolgreich unser erstes Brot.

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