Eintauchen in den Dschungel – Las Guacamayas

Wir haben San Cristobal de las Casas hinter uns gelassen und fahren tief rein in den Dschungel, oder auf Spanisch „La Selva“. Wir steuern ein Ziel an, das sehr, sehr abgelegen, sozusagen in der hintersten Ecke von Chiapas liegt, an der Grenze zu Guatemala. Der Ort heisst „Las Guacamayas“. Da wir mitten im Dschungel nicht einfach unseren Landy parkieren und zusammen mit den Krokodilen übernachten möchten, haben wir uns für eine Eco-Lodge am Rio Lacantún entschieden. Die liebenswürdigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen uns während drei Tagen die Pflanzen- und Tierwelt. Wir machen ausgedehnte Kajaktouren und Bootsfahrten. Gemeinsam mit einem lokalen „Indigena“ spazieren wir durch eine kleine Kommune und lauschen seinen Erläuterungen.

Die Pflanzen und Tiere sind faszinierend, da sie für uns einfach exotisch sind. Auf unserer Bootsfahrt am letzten Tag versuchen wir die Flora und Fauna des Dschungels zu beobachten und zu fotografieren. Unser Guide zeigt immer wieder in die Bäume und nennt uns Namen von Tieren und Pflanzen, die wir noch nie gehört oder gesehen haben: „Zopilote“, „Pajaro“, „Águila“, „Martin Pescador“, „Oropendula“, „Garça Tigre“, „Montezuma“ oder „Mono Aullador“. Oft brauchen wir lange Zeit bis auch wir etwas im grünen Dickicht erspähen können – oft aber auch bleibt es einfach grün…

Und noch etwas! Im Dschungel ist es nie ruhig. Es wird gepfiffen, geschrien, geraschelt und gequakt. Hört am besten selber am Beispiel des Mono Aulladors!

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